Die Klassen 8aM und 8bM in der KZ-Gedenkstätte in Dachau

Am 25. Februar machten sich die Klassen 8aM und 8bM auf den Weg zu einem besonderen außerschulischen Lernort: der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Nachdem das Thema Nationalsozialismus bereits seit einigen Wochen im GPG-Unterricht intensiv behandelt wurde, stand nun die direkte Auseinandersetzung mit der Geschichte vor Ort auf dem Plan.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld bereits viel über die Zeit des Nationalsozialismus gelernt hatten, war der Besuch vor Ort für die meisten eine völlig neue Erfahrung. Schon beim Betreten des Geländes veränderte sich die Stimmung in der Gruppe spürbar. Es herrschte eine bedrückende Stimmung, die deutlich machte, dass man sich hier nicht an einem gewöhnlichen Ausflugsziel, sondern an einem Ort unvorstellbaren Leids befand.

Begleitet von einem fachkundigen Guide erkundeten die Klassen interessiert das weitläufige Gelände, den Bunker,die Baracken und das Krematorium. An dieser letzten Station wurden die Schülerinnen und Schüler mit einem Zitat des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer konfrontiert:

„Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber ihr seid verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“

Dieser Satz hallte bei vielen noch lange nach und unterstrich den Auftrag, den die Jugendlichen als künftige Generation mit nach Hause nahmen.

Dieser Tag in Dachau war ein wichtiger Baustein unserer Erinnerungskultur. Doch die Auseinandersetzung mit der Regionalgeschichte endet hier noch nicht: In drei Wochen werden die beiden Klassen 8aM und 8bM zusätzlich die Gedenkstätte „Weingut II“ in Kaufering besuchen.